Cadisha

Ich wohne jetzt schon 1 1/2 Jahre in Deutschland und fühle mich pudel-  ähhhh galgowohl. Frauchen sagt, ich bin ein Monster, ein Mistvieh, eine Stänkerbiene, ein Klaurabe und manchmal einfach die Pest. Da könnte man glatt auf die Idee komen, ich sei unerwünscht. Doch dann wieder bin ich wieder ihre Schmusebiene, ihre Prinzessin, ihr Goldstück. Schaut mal, ich darf auf dem Sofa liegen und nachts schlafe ich zwischen Frauchen und Herrchen im Bett:-))

Das ist übrigens eines der ersten Bilder, als ich nach Deutschland kam. Es war s...kalt (sorry) und ich brauchte sogar drinne einen Mantel. Jetzt hab ich mich an das Wetter hier gewöhnt und brauche vermutlich nur noch im Winter was drüber.

Oktober 2011:

So, es wird Zeit euch zu zeigen, was für ein Hobby ich mir zugelegt habe. Da ich sehr gerne jage und laufe und das in Wald und auf Wiesen zu gefährlich ist, sause ich jetzt auf der Rennbahn, das macht Spass sage ich euch.

Ich möchte euch ein bisschen über meine spanische Heimat erzählen. Ich komme aus Pinos Puente bei Granada.Pinos Puente liegt am Fuße des westlichen Hangs der Sierra Elvira. Durch diesen Ort verläuft der Fluss Cubillas. Wie die archäologischen Überreste auf den Hügeln Cerro de las Agujetas und Cerro de los Infantes (die iberoromanische Ortschaft Illurco) und die Kalifatsstadt Madinat Ilbira bezeugen, liegt die Gründung sehr weit zurück. Es nannte sich Pont-Binox, die Brücke von Pinos, Pinos de la Puente und seit dem 23 Februar 1841 heißt es Pinos Puente.Pinos Puente ist von dem weitläufigen Grün der Pappelhaine und der sehr gepflegten Obst- und Gemüsegärten geprägt, deren Mittelpunkt der Rí­o Genil darstellt, der hier sanft in Richtung Westen fließt. Der Ort profitiert sowohl von seiner Lage auf diesen fruchtbaren Böden, als auch von der Nähe der nur 16 Kilometer entfernten Stadt der Alhambra.

Hört sich doch toll an, oder? Pinos Puente ist für Menschen ein idyllischer kleiner Ort. Für mich und meine Hundekollegen ist es dort leider nicht so schön. Ich lebte bei einem Jäger. Da ich mich bei einem Jagdausflug verletzt habe konnte er mich nicht mehr gebrauchen. In Spanien gibt es die Möglichkeit Hunde die keiner mehr haben will in einer sogenannten Tötungsstation abzugeben. Hunde die dort landen werden, wenn sie nicht innerhalb einer kurzer Frist ein neues Zuhause finden, getötet. In Spanien holen die Menschen selten einen Hund aus der Tötung. Deshalb sterben viele meine Kameraden. Ich hatte Glück, denn ich wurde in ein kleines Tierheim geholt. Dort leben bis zu 50 Hunden.

Frauchen ist nach Granada gereist und hat dieses Tierheim und noch ein weiteres besucht. Sie hat viele Bilder mitgebracht und wird sie nach und nach auf der Tierschutzseite einstellen. So könnt ihr euch dann besser vorstellen, wie es in dem Tierheim zugeht.

 


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